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Berufe der Kirche
 
 

Begeisterung für Jesus

Grüß Gott und Hallo! Mein Name ist Gerda Mangl, ich bin 26 Jahre alt und bin von Beruf Pastoralassis­tentin in den Pfarren Maria Lourdes und Viehofen in St. Pölten. 

Ich wurde gebeten, den Beruf der Pastoralassistentin vorzustellen, was gar nicht so leicht ist, weil es ein unglaublich vielseitiger Job ist, der verschiedenste Bereiche vereint und die unterschiedlichsten Anforderungen stellt.

Ich fange mit meiner Ausbildung an: Ich habe auf der Universität Wien das Studium „Katholische Religionspädagogik“ mit dem Master abgeschlossen und habe danach das „Pastoraljahr“, also das einjährige Pfarrpraktikum, in der Pfarre Stattersdorf-Harland in St. Pölten absolviert. Während dieser Zeit habe ich erkannt, dass die Pfarrpastoral „genau mein Ding“ ist, dass ich diesen Beruf längerfristig ausüben will. Mein erstes „richtiges“ Dienstjahr verbrachte ich im Pielachtal, in den drei Pfarren Grünau, Rabenstein und Loich, wo ich zum ersten Mal „auf mich allein gestellt“ Pfarrpastoral erleben und mitgestalten konnte.

Seit September 2017 bin ich in St. Pölten in den zwei bereits genannten Pfarren tätig und stelle fest, dass es in Stadtpfarren wieder ganz anders ist als am „Land“. Meine aktuellen Aufgaben sind (überblicksmäßig, auszugsweise und meistens im Rahmen eines Teams): Erstkommunion- und Firmvorbereitung, Familienliturgie, Pfarrbrief, Kinderchor, Gebetskreis, Ministrantenstunden und was sich im Laufe eines Kirchenjahres so an Festen und Anlässen tut.

Meine Arbeit gefällt mir sehr gut, ich finde es toll, so viel mit ganz unterschiedlichen Menschen zu tun zu haben, die aber alle eines gemeinsam haben: die Begeisterung für Jesus. Natürlich gibt es auch immer ein paar Herausforderungen (unregelmäßige Arbeitszeiten, viele Abendtermine, Überstunden und hin und wieder „menschelt“ es halt auch in Pfarren allzu sehr!), aber alles in allem liebe ich meinen Job und bin froh, an dem Auftrag Jesu, seine Botschaft in die ganze Welt hinauszutragen (vgl. Mk 16,15), mitwirken zu können!

Anm. der Redaktion: Rund um den Theotag der Diözese 

St. Pölten, der am 1. Februar 2018 im Bildungshaus St. Hippolyt in St. Pölten stattfand und wo es für junge Menschen Einblicke in kirchliche Berufe/Berufungen gab, brachte „Kirche bunt“ wöchentlich einen „Brief an die Jugend“ von jungen Menschen, die darin beschrieben, warum sie sich für eine Ausbildung/einen Beruf im Rahmen der katholischen Kirche entschieden haben bzw. wie sie ihren Beruf in der katholischen Kirche erleben. Der Brief von Gerda Mangl ist der vorerst letzte in dieser Reihe.